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Die Malerin der Fleißbildchen

Naiver Kinderglaube, religiöse Volkskunst oder schlicht Kitsch. Schon Zeitgenossen taten sich mit der Einordnung des Werkes der Tiroler Malerin Maria Elisabeth Spötl (*1898 - †1953) schwer. Ihre bunt kolorierten Andachts- und Fleißbildchen fanden einst weltweit millionenfache Verbreitung. Und auch heute noch gibt es im In- wie Ausland begeisterte Sammler der „Spötl-Bildchen“.

Nur wenig ist hingegen über das Leben und das gesamte Werk der wahrscheinlich populärsten Tiroler Malerin ihrer Zeit bekannt. Maria Spötl selbst war wohl zu bescheiden, lebte zu zurückgezogen, als dass sie als Person, als Künstlerin einer breiten, internationalen Öffentlichkeit bekannt geworden wäre.

Auf dieser Website haben wir alles, was es in Archiven, Publikationen und Medien über das Leben und Werk der Malerin Maria Spötl zu finden gibt, zusammengetragen. Dazu gibt es in Form der Bildergalerien einen vollständigen Überblick zu allen Karten, Bildchen, Kommunionbilder und Lesezeichen mit aufgedruckten Bildern von Maria Spötl, die einst über den Ars Sacra Verlag und in weiterer Folge über Maria Spötls eigenen Verlag produziert und weltweit vertrieben worden sind.

Möglich gemacht wurden dies durch eine engagierte Tirolerin, die sich um die Jahrtausendwende nach einer „Spurensuche“ alle Rechte am einstigen „Spötl-Verlag“ sicherte. Nicht, um damit ein neues „Fleißbildchen-Geschäft“ zu eröffnen, sondern ein Stück (Tiroler) Kulturgut vor dem Verschwinden zu bewahren. Allfällige Erlöse aus dem Verkauf (nachproduzierter) Spötl-Bildchen stellt die heutige Verlagsinhaberin deshalb der Hilfsorganisation Jugend Eine Welt zur Verfügung.

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