
Was würde Maria Spötl wohl heute malen? Welche Sprüche würden ihr für die Fleißbildchen einfallen?
Hypothetische Fragen, die sich natürlich nicht beantworten lassen und über die man allenfalls wild spekulieren kann. Eine Frage könnte man jedoch sicher beantworten: Auch heute noch würde Maria Spötl mit ihren Bildern und Karten "ihr" Publikum finden.
Die "vergessene Malerin der Fleißbildchen" feierte am 15. September 2018 ihren 120. Geburtstag. Auch ihr Todestag jährte sich in diesem Jahr zum 65. Mal. Anlässe und Gelegenheiten, um an die Künstlerin Maria Spötl, deren Malereien einst auf besondere Art und Weise weltweit Verbreitung fanden, zu erinnern. Genau das ist auch die Absicht dieser "Spötl-Website".
Neue Ausstellung in Schwaz
Runder Geburtstag und Todestag waren auch für die Stadt Schwaz – jene Tiroler Stadt, in der Maria Spötl gelebt und gearbeitet hat – Grund und Anlass für eine (neuerliche) Ausstellung von Werken der Malerin.
Im Museum "Rabalderhaus" waren also vom 15. November bis zum 23. Dezember 2018 originale Spötl-Bilder zu sehen sein. Das Museum hat selbst Bilder von Maria Spötl im Besitz, weitere Werke aus Privatbesitz wurden bei der Ausstellung gezeigt. Infos über das Schwazer Museum gibt es auf deren Website
In der Ausgabe der Heimatblätter - der Schwazer Kulturzeitschrift - vom Dezember 2018 findet sich ein Beitrag zu dieser Spötl-Ausstellung im Rabalderhaus (ab Seite 26). Die Heimatblätter haben wir unten als Download bereitgestellt.
Biographie des Monats
Die "Österreichische Akademie der Wissenschaft " (ÖAW), konkret das Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ), hat anlässlich des 120. Geburtstags der Malerin Maria Spötl eine "Biographie des Monats" gewidmet. Zu finden ist der Artikel auf der Website der ÖAW. Der Link dorthin ist hier